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Stand der Dinge

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

Wuz good, liebe Freunde?

Ich melde mich nur kurz um Euch auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.
Das Cover zu "GL3" steht. Vielen Dank an alle, die mir bei der Entscheidungsfindung behilflich waren. Es ist ja immer das gleiche im Leben, man weiß eigentlich was und muss aber irgendwie doch wieder daran erinnert werden.

Fehlt nur noch die Musik. Spass, Spass.

Wir haben sogar schon ein Tracklisting, das wirklich final sein könnte. Ich hab´ viel rumprobiert, Stücke runtergeschmissen und wieder draufgenommen, an anderen Stellen im Ablauf platziert, Abstände verlängert und gekürzt und habe seit gestern ein Tracklisting das ich sehr gut finde, weil es musikalisch passt aber auch inhaltlich funktioniert und für mich so im ganzen eine schöne kleine Reise ist. Auch wenn das für die meisten Menschen nich´ so spannend sein wird, da sie ja die Stücke nicht kennen, möchte ich das Tracklisting mit Euch teilen, weil es für mich spannend ist und ich so irgendwie hoffe besser loslassen zu können. Aaaaaaaaaaaaaaalso:

1.     Ich lass´ Dich nicht zurück
2.    Höha
3.    Wenn der Schmerz nachlässt
4.    Für die Ewigkeit
5.    Ultra
6.    MNS
7.    Himmelfahrtskommando
8.    Nicht ohne sie
9.    Hooo
10.  Gefunden
11.   Ich liebe sie
12.   SYOTOS
13.   Bilder
14.   Halt aus

Außer einem letzten Featurewunsch ist alles aufgenommen, arrangiert und pretty much gemischt. Im Mix gibt es noch ein paar Details, die ich einfach hier und da noch ausprobieren muss, bevor ich endgültig loslassen kann aber sogar mit unseren Mastern bin ich ausnahmsweise sehr zufrieden, obwohl ich natürlich hoffe, dass da nochwas rauszuholen ist, wenn jemand der das hauptberuflich macht ans Werk geht.
Was das Artwork betrifft, haben wir bestimmt 70%. Katja Kuhl hat - wie Ihr hoffentlich dem Cover entnehmen könnt - böse Bilder gemacht. An den Fotos experimentieren wir ja auch schon wieder seit Anfang des letzten Jahres und so konnten wir schließlich Ende des Jahres auf Basis unserer Erkenntnisse die finalen Fotoideen umsetzen. Das "Look and Feel" dieser Platte ist einfach mit der Musik gewachsen und Benny Knabe, der für die Grafik dieser Platte verantwortlich zeichnet, hat - wie es auch bei der Musik, die hier verpackt werden soll, der Fall ist - endlos ausprobiert, bis wir sicher waren, dass es jetzt und hier von uns halt einfach besser nicht geht.

Es war ein sehr langer Prozess aber jetzt haben wir es wirklich gleich. Ehrlich! :o) Wie gesagt: ich lass´ Dich nicht zurück. Versprochen!


Gott ist groß
mo

P.S.: Mein heutiger Titel des Tages ist wieder der von Herbert Grönemeyer und mein Bild des Tages wieder eine Bratkartoffel.
P.P.S.: Ich möchte wirklich niemanden zum Rauchen animieren aber ist den Rauchern unter Euch auch aufgefallen, dass Zigaretten seit einigen Wochen einfach ausgehen, wenn man nicht schnell genug an ihnen zieht? Ich hab´ das erst für eine Häufung von Zufällen gehalten aber nachdem mir das jetzt um die zwanzig Mal passiert ist, hab´ ich es gegooglet und herausgefunden, dass es sich hierbei um eine Brandschutzmaßnahme handelt. Ja, das Tagebuch der Liebe, in dem man auch noch was lernt :o).


Solange die Seele noch atmet

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

Liebe Freunde,
auch ich wünsche Euch für das gerade begonnene Jahr von Herzen, das Beste. Lasst uns was draus machen, wir haben doch wahrlich bereits erhalten.

Apropos erhalten: Ich erhielt zum Jahreswechsel auf streng geheimem Wege folgende Zeilen eines Herrn namens Hedwig Börger:

Solange die Seele noch atmet

Solange die Seele noch atmet,
wenn auch von Dämonen umstrickt,
solang sie im Urwald des Todes
noch nicht in den Sümpfen erstickt;

Solang noch im Blick eines Menschen
das Wunder dich faßt und entführt
bis hin, wo am Ursprung des Weges
sich Himmel und Erde berührt;

Solange verwinde die Klage.
Es siegt, wer dem Dunkel vergibt.
Nur der wird die Erde verwandeln,
wer diese unwandelbar liebt.


Ich fand das so schön, dass ich dachte es sei eine gute Idee, es hier mit Euch zu teilen. Apropos teilen: Was `s jetzt eigentlich mit Geteiltes Leid?
Ich hab`s echt gleich. Ehrlich! Sagt doch solange bitte mal was zu den beiden Cover-Entwürfen.



Gott ist groß
mo

 

P.S.: www.mosespelham.de :o)


SYOTOS

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

Liebe Freunde, Brüder und Schwestern,
ich glaub´ ich hab´ die Tracks für mein Album zusammen. Tusch, Applaus und überhaupt :o). Wirklich! Ich brauch´ noch eine kleine Schlagzeugsession, eine kleine Gitarrensession, Vocal-Parts von zwei Menschen, ein paar Mixe, etwas Mastering und das Ding is´ im Kasten. Nee, ehrlich jetzt!

Da wir parallel bereits am Artwork arbeiten und die Texte zum Album - Gott sei Dank - beisammen sind, haben wir in den letzten Tagen mit der finalen Korrekturrunde in Sachen geschriebenes Wort begonnen. So sitze ich nun wiedereinmal hier und vergleiche die Texte die ins Booklet sollen, mit denen auf der Platte.

Es ist so verrückt für mich diese Stücke immer wieder in verschiedenen Stadien und aus so verschiedenen Perspektiven zu hören. Also über das sich nun dem Ende zuneigende Jahr hinweg, mit den unterschiedlichen - der jeweiligen Phase entsprechenden bzw. eben gerade nicht entsprechenden aber halt präsenten - Fragen.
Das sieht dann in meinem Kopf und auf meinen Produktionslisten ungefähr so aus:

Fehlt da nich´ was?
Was stört da?
Kannst Du das nicht besser?
Die andere Tonart war ergreifender, gäh?
Wäre zurückhaltender nicht schöner?
Der Take von gestern war besser, oder?
Is´ das zu laut?
Oder eher zu leise?
Knackst das?
Man müsste einfach mehr Höhen rauskitzeln, oder?
Könnte nicht dieser eine Satz von Martin gesprochen werden?
Oah, das Sample nervt, oder?
Dieses Wort da macht doch den Rhyme kaputt, was reimt sich da denn jetzt überhaupt genau auf was?
Ohne das zweite Adlib am Anfang des dritten Refrains schien es mir homogener, oder?
Wär´ cool, wenn bei dem Wort auch ein entsprechender Soundeffekt wär´, oder?
Nee, das is´ wie die Schüsse auf Rapplatten früher, oder?
Hat das geknackst?
Kann hier nich´ jemand anderes singen?
Passt hier nicht das Sample aus Dingens rein?
Der eingeschobene Takt verwirrt, oder?
Der Ablauf is´ komisch, oder?
Sollen wir hier nochmal Peppa aufnehmen?
Hat das geknackst?
Nee, das ist zu langatmig. Kürzer is´ besser, oder? Wie lang´ war "Let it be" noma?
Ohne den Auftakt versteht man das Timing nicht mehr, glaub ich, oder?
Die andere Bassline war besser, oder?
Wär´ schöner, wenn man das räumlich trennte, oder?
Hört man die Strings?
Muss man eh nur unterbewusst spüren, gäh?
Knackst das?
Müsste das nicht schneller sein oder besser langsamer?
Klingt der Mix?
Jaja, aber verglichen mit der Platte hier?
Hat das geknackst?
Kann ich das mal ohne Gesang hören?
Und ohne Drums?
Nur den Gesang bitte. Warte. Jetzt auf Kopfhörer!
Nee, nur die Leadstimme.
War der Mix von letzter Woche nich´ viel besser?
Jetzt wirkt das Hi Hat sehr laut aber ich glaub´ das liegt daran, dass wir das die ganze Zeit solo gehört haben, oder?
Das hat doch geknackst, oder?
Is´ die zweite Bassdrum hier auch offen?
Is´ hier das Klavier schon beschnitten?
Müsste man nochmal durch Ableton laufen lassen, oder?
Kommt Raphael jetzt noch durch?
Da is´ doch gerade was weggefallen, oder?
Bringt`s  das Lied überhaupt?
Hat das gerade geknackst?
Ohne vierte Strophe ist es kompakter, oder?
Aber versteht man dann noch was ich meine?
Jaja aber Du weißt ja, was ich meine. Für einen Außenstehenden?
Das hatte ich dynamischer in Erinnerung, ist das der letzte Mix?
Das Adlib lenkt doch vom Rap ab, oder?
Sind das nicht die gleichen Chords wie in "Halt aus"?
Was sollen die Leute denn denken?
Hat das geknackst?
Könnte hier nicht der Klingelton von Costas Handy gut reinpassen?
Savas is´ doch viel lauter als Bushido, oder?
Stahlsaiten wären passender als die Nylon da, oder doch die Harfe mit der wir das Layout gemacht haben?
War das im Layout nicht insgesamt klarer?
Kann ich das selbst singen?
Wie klingt das hochgestimmt?
Und runter?
Scheint mir zu clean so, oder?
Hat das geknackst?
Könnte Cassandra das mitsprechen?
Is´ das Solo zu wild?
Kommt die Sitar da durch?
Stört der Effekt nicht die Sprachverständlichkeit?
Hast Du mal ein Paar neue Ohren?
Hat das geknackst?
Wenn man an der Stelle den Rap downpitchte wär cool, gäh?
Doch lieber die andere Bassdrum?
Müsste man mal nebenher und nich´ so konzentriert hören, oder?
Soll ich das nicht mitsprechen?
Wie sieht das auf dem RTW aus?
Hat das geknackst?
Ham wir noch die alte Linie, die könnte doch in der dritten Strophe wieder hinzukommen, oder?
Müsste man untenrum beschneiden, hört man das überhaupt?
War das jetzt schon beschnitten?
Knacksen?
Das is´ geil aber hört man das noch, wenn der Rap offen is´?
Naja, als Instrumentalplatte wär´ es besser, oder?
Hier jetzt ein Solo?
Hat das geknackst?
Reversed war glaub´ ich schöner, nicht wahr?
Sitzen die einzelnen Stimmen des Chors genau aufeinander?
Versteht man Charles da?
Das hat doch geknackst!
Wollen wir das Adlib hier nochmal wiederholen?
Das ist jetzt schon sehr mit der Tür ins Haus gefallen, oder?
Was ist das für eine Stimme die das so süß wirken lässt?
Rauscht das nich´ sehr?
Und Knacksen?
Wollen wir die eine Stimme mal durch das Gitarrenamp laufen lassen?
Ist das die Single?
Raffen das Leute, die mich nich´ kennen?
Sagt man das so?
Ist das richtiges Deutsch? Ja aber hat sich so eingebürgert!
In dem anderen Track ist die Stimme lauter, oder? Nee, nur höher, oder?
Hat das geknackst?
Versteht man den Text?
Is´ das Stereo aufgenommen?
Kann man das mal nur links hören?
Soll ich hierfür Xavier nach einem Feature fragen?
Und wie? Egal. Schnapsidee!
Knacksen?
Das klingt doch wie Metall, oder?
Rafft man noch wo man is´, wenn das Pad wegfällt?
Sind das nicht zuviele Wörter?
Knackst, oder?
Das versteht man nur, wenn man "Geteiltes Leid 1" auswendig kann, oder?
Kann das Klatschen immer auf der 2 und der 4 sein, obwohl der Stick im dritten Takt der viertaktigen Phrase auf der 2 und der 4+ ist?
Ist das überhaupt eine durchgängige Phrase oder spielt Moritz da wie er gerade Bock hat?
Hörst Du den Raum?
Und das Knacksen?
Komm noch ein Delay, oder?
Hat das gerade geknackst? Ja, aber das is´ halt das Knacksen das auf dem Sample is´. Plattenknistern und so!
Der alte Refrain war doch viel besser oder?
Passt das zu den anderen Liedern?
Wirft einen das nich´ raus?
Knackst das?
Dieser Effekt, den wir bei "Zurück nach Rödelheim" auf der Stimme hatten, würde doch hier gut passen, oder?
Was war das nochmal für ein Gerät?
Hab´ ich da ein Knacksen gehört?
Im Auto kam doch der Bass besser durch als hier jetzt, oder? Auf dem Laptop hört man den Bass gar nich´, sollen wir den parallel eine Oktave höher mit diesem anderen Sound da mitspielen lassen?
Könnte der Ref.  nich´ etwas mehr aufgehen?
Knackst das?
Das waren jetzt doch Extreme, geht da was dazwischen?
Wäre hier nicht ein Break besser?
Is´ das tight?
Hab´ ich da ein Zerren gehört?
Nee, Knacksen, oder?
Was hört man denn, wenn man das aus dem Nebenraum hört?
Vom Hof aus klang es besser, gäh?
Wie klingt das auf Handy?
Stellst Du Dir zuviele Fragen?
Jetzt hat`s  aber echt geknackst!
Was war die Frage nochmal? Ob es knackst!
AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!

Naja, und nun halt gerade wieder und wieder die Frage: steht hier, was ich da sage? Manche der anderen Fragen tauchen natürlich zwischendrin auch immer mal wieder auf :o). Macht etwas irre aber wirklich auch großen Spaß. Das mit dem Spaß könnte natürlich auch einfach daran liegen, dass ich die Platte ganz gerne hör´.

Apropos Platte hören: Die weiteren Gewinner unserer letzten kleinen "Ich liebe Moses Pelham"-Aktion auf Facebook, bei der man eine Listeningsession gewinnen kann, sind bereits benachrichtigt. Wenn Du nicht benachrichtigt wurdest, warst Du nicht dabei. Traurig? Ach komm, wir machen noch eine Runde für drei weitere Gewinner. Wie ging das nochmal? Ah, ja, so:

Ich verlose unter den guten Menschen deren Facebook Status "Ich liebe Moses Pelham" lautet Listeningsession-Plätze. Wichtig ist, dass "Moses Pelham" dabei auf meine Künstlerseite www.facebook.com/mosespelham verlinkt. Indem beim Schreiben der Statusmeldung ein @-Zeichen nach "Ich liebe" gesetzt wird, ohne Leerzeichen gefolgt von "Moses Pelham", öffnet Facebook automatisch eine Dropdown-Liste, aus der die richtige Seite ausgewählt werden kann (Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass man mich da vorher geliket hat).

Viel Erfolg und eine schöne Woche!

Gott ist groß
mo

P.S.: Mein heutiger Titel des Tages ist - zumindest aus heutiger Sicht - der letzte dieses Albums und mein heutiges Foto des Tages zeigt meinen Arbeitsplatz heute.




Hör mir zu

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am




Wie geht`s, wie steht`s, liebe Freunde? Alles im Lack? :o)
Rhymes, Cora und Existensium, schreibt doch bitte eine Mail mit dem Thema "Listeningsession" an Info@3-p.de. Ihr seid auf jeden Fall dabei, wenn wir zusammen in das gute alte "Raining Rhymes" - Album hören. Ähhhh, Spass, Spass.
Ich glaube wir sollten aber noch ein paar Menschen einsammeln, das machen wir jetzt auf Facebook und zwar so:
Ich verlose unter den guten Menschen deren Facebook Status "Ich liebe Moses Pelham" lautet nochmal drei Listeningsession-Plätze. Bisher hat auf diesem Wege übrigens bereits Micha gewonnen. Wichtig ist, dass "Moses Pelham" dabei auf meine Künstlerseite www.facebook.com/mosespelham verlinkt. Indem beim Schreiben der Statusmeldung ein @-Zeichen nach "Ich liebe" gesetzt wird, ohne Leerzeichen gefolgt von "Moses Pelham", öffnet Facebook automatisch eine Dropdown-Liste, aus dem die richtige Seite ausgewählt werden kann (Vorraussetzung dafür ist natürlich, dass man mich da vorher geliket hat).

Klingt kompliziert, is´ es aber echt nich´. Die Gewinner werden hier bekanntgegeben.

Was soll ich noch sagen? Habt ein schönes Wochenende, meine Lieben.


Gott ist groß
mo


P.S:. Mein heutiges Foto des Tages zeigt den aktuellen Stand von "GL3" mit - wie ich finde - ganz vernünftigem Tracklisting und allem :o).
P.P.S.: Mein heutiges Lied des Tages ist von mir, hat aber leider nur eine Strophe und wird so wohl nix.
P.P.P.S.: Nix P.S..


Höha

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

Liebe Freunde,
ich habe gerade eben den möglicherweise letzten Mix des Stückes "Höha" freigehört. Dabei fiel mir auf, dass der erste Mix dieses Stückes von 2009 ist. So fragte ich mich selbst: Du mischst seit 2 Jahren an einem Stück?
Naja ich misch´ ja nich´ nur dieses Stück und verbringe meine Zeit ja auch nich´ nur mit mischen. Trotzdem, was hat sich denn seit dem ersten Mix und dem jetzt vorliegenden verändert?
Nagut hören wir mal rein: Hm das Intro klingt auf das erste Hören ziemlich gleich, ah nee, da fehlen die echten Streicher und die Adlibs aber so ein riesiger Unterschied is´ das ja nun nich´und der Rap scheint auch wirklich genau die Aufnahme zu sein, die ich gerade freigehört hab´. Verschwende ich hier meine Zeit? Hmm, warte Mal wo sind denn die ganzen Details in den Strings? Ahhh, wenn der Beat reinkommt is´ alles klar, kein Alarm, klingt halt programmiert und eher wie ein Skizze und hat nichts von der Urgewalt die ich immer mit diesem Stück assoziierte. Spätestens im Ref. der einfach nicht aufgeht, is´ mir völlig klar, dass sich der Aufwand, den wir hier betreiben für mich lohnt. Ich mein´ das Stück ist wirklich genau das Stück von vor zwei Jahren (oder anders ausgedrückt von vor 38 Mixen) aber bounced nicht so, hat nicht diese 177 mittlerweile liebgewonnen und in Kleinstarbeit herausgekitzelten Details, die es für mich erst zu dem machen, was es sein soll. Es hat nicht den Druck, den ich erwarte. Reißt mich nicht mit. Überrollt mich nicht. Ich kann das so nicht hören. Zurück zum aktuellen Mix. Ahhhhhhhhhh :o).

So jetzt wissen meine Nachbarn auch was der Opener von "GL3" is´ und ich kann Euch weiterschreiben:
Für mich hat es einfach die Gesangssessions mit Cassandra und Peppa, das in Hannover von Moritz gespielte und von Mirko aufgenommene Schlagzeug, die Gitarrensessions mit Ali, die Cellosession mit Raphael und die unzähligen Mixe gebraucht (ich zähl´ jetzt mal nur die Maßnahmen auf, die auch noch zum Tragen kommen :o)) um das zu sein, was es sein soll: Etwas das mich begeistert und nicht klingt, wie etwas, das jemand in zwei Wochen gebastelt hat. Vielleicht höre ich da auch, dass ich wirklich alles ausprobiert hab´ und genieße die Sicherheit zu wissen, dass das halt das Beste is´, wozu wir jetzt und hier imstande sind. Es gibt keinen schnellen Weg zu solch einem Ergebnis.
Wer das Lied in einem seiner ersten Mixe nicht gut fand, wird es nach den zwei Jahren Arbeit jetzt auch nicht plötzlich gut finden aber für den ist diese Arbeit auch gar nicht gemacht worden. Diese Arbeit ist für den, der das vor zwei Jahren schon gefeiert hätte, der das Stück drei Stunden lang auf Repeat laut mitsingend in einer solchen Lautstärke hört, dass ihm die Ohren ringen. Für die, die beim dreihundertundersten Hören des Stücks, plötzlich ein neues Detail darin entdeckt und zu Tränen gerührt ist. Das sind meine Hörer, meine rechten Hörer, meine vorherbestimmten Hörer ...

Ja, fiel mir gerade so auf :o).

NAL, Gott ist gross
mo

P.S.: Die ersten drei Menschen, die auf diesen Beitrag antworten, werden zu einer Listeningsession eingeladen.


Aus dem, wie im und für das Leben

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

Hallo liebe Freunde,

wo wart Ihr die ganze Zeit? Oder wie ich, wenn ich zu spät ins Studio komme, zu sagen pflege, ach hier wollten wir uns treffen. Ich war im anderen Studio, äh Tagebuch :o).

Egal. Wie Ihr meinem heutigen Bild des Tages entnehmen könnt, komme ich ganz gut voran. Natürlich ist vieles ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte aber das was da passiert ist wunderbar. So eine Platte funktioniert einfach wie im richtigen Leben und es ist so spannend für mich das wieder und wieder zu erfahren. Ein Abenteuer eben, bei dem man um manche Dinge kämpfen muss und manche einfach geschenkt bekommt, manches loslassen und an manchem mit aller Kraft festhalten muss und sich immer wieder fragt, was denn nun in welche Kategorie gehört.

So abgenutzt, abgedroschen und ausgelutscht der Vergleich auch ist, das Ganze ist wirklich wie eine Therapie bei der man so viel über sich selbst erfährt, während man in sich wühlt. Vor diesem Hintergrund ist es wohl ganz natürlich, dass manche Stücke eigentlich nur dazu dienen ein anderes Stück zu ermöglichen, allerdings kann man bevor man es fertiggestellt hat oder zumindest in die Nähe der Fertigstellung gekommen ist, nicht wissen mit welcher Art Stück man es hier wirklich zu tun hat. Is´ auch egal, denn es gibt aus meiner Sicht keine Abkürzung zu einer ordentlichen Platte. Wer das nicht begreift, begreift die Seele und den Sinn der Sache einfach nicht. Wie im Leben.

Ich bin nicht sicher, ob Produktionsdetails überhaupt für Menschen, die nicht so in die Produktion vertieft sind, von Interesse sein können aber schließlich ist dies ja ein Tagebuch und da kann man ja auch mal was aufschreiben, von dem man sich nicht sicher ist. Ha, wie bei einer Platte ... :o)

Naja, ich hab´ mich mittlerweile von ganz vielen Ansätzen und Playbacks getrennt, sodass noch knapp 30 (inklusive der 14 fertiggeschriebenen an der Wand) übrig sind. Ich habe mittlerweile genug angefangen, um bei vielen Dingen sagen zu können, dass ich sie nicht mehr ausprobieren muss, ein paar Experimente gilt es allerdings schon noch zu machen. Wir haben schon sehr viele Sessions gemacht und noch maximal 5 vor uns. Die meisten mit Ali an der Gitarre oder Instrumenten die irgendwie mit Gitarren verwandt sind, mit Peppa und Cassandra, mit Sängern, die ich noch nicht verraten darf, mit Raphael am Cello und zuletzt mit einem Schlagzeuger namens Moritz Müller. Es gibt noch sehr viel abzuarbeiten und man muss gerade bei großen Sessions sehr aufpassen, nicht das gebotene Feingefühl zu verlieren, muss ja aber auch irgendwie vorankommen. Ich sag´ es nochmal: Eine solche Platte ist in vielerlei Hinsicht ein Abbild des Lebens.

Natürlich lernt man bei einer solchen Unternehmung die Menschen mit denen man arbeitet auch immer wieder aufs Neue kennen. Man entdeckt wunderbare Details, hat diese Momente in denen man sich so sicher und geborgen fühlt und dann wieder Augenblicke in denen man einsam und alleine ist. Manchmal ist das sehr erbauend und manchmal auch enttäuschend. Ihr ahnt es, es ist wie im richtigen Leben und es gilt hier wohl, wie im richtigen Leben, nicht den Mut zu verlieren und sein Lächeln zu behalten. Mein Homeboy Wolfgang, der enormen Einfluss auf die in Rede stehende Platte nimmt, formulierte es mal so: Wir Menschen beklagen uns oft, dass der guten Tage so wenig sind und der schlimmen so viel, und wie mich dünkt, meist mit Unrecht. Wenn wir immer ein offenes Herz hätten, das Gute zu genießen, das uns Gott für jeden Tag bereitet, wir würden alsdann auch Kraft genug haben, das Übel zu tragen, wenn es kommt.

Hm, was gibt es noch zu berichten? Drei Dinge noch:
1. Mit dem letzten Stück an der Wand - "Für die Ewigkeit" - scheint ein sehr lang gehegter Wunsch in Erfüllung zu gehen.
2. Ich glaube, dass eine Platte nur mit sehr viel Liebe und dieser ganz besonderen Mischung aus Vernunft und (im Sinne des Kriegers des Lichts) Verrücktheit gut werden kann.
3. Wie im richtigen Leben halt :o).

Ich mach´ mich jetzt zurück an den Track mit dem ich mich in den letzten Tagen am meisten beschäftigte, der ein neuer Favorit für das Ende der Platte ist und im Moment den Arbeitstitel "Kleiner als 3" trägt.

Gott ist groß
mo

P.S.: Cassandra spielt kommenden Donnerstag, den 21. Juli im Nu Soul in Frankfurt. Kuckst Du hier: http://www.facebook.com/event.php?eid=133595106719857
P.P.S.: Show some Love: http://www.facebook.com/mosespelham


Panama

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

Liebe Freunde,
ich hoffe diese Zeilen erreichen Euch wohlauf, ich hätte gerade einige Monologe über mein Leben zu schreiben aber dazu gibt es ja "GL3" :o).

Apropos "GL3": Es gibt nun neben "Höha", "Bilder", "Gefunden", "Klang süßer Liebe" und "Ich liebe sie noch", "Ich lieb´ sie noch immer", "Ich liebe sie" oder wie auch immer der Track am Ende heißen wird noch ein sechstes zuende geschriebenes Stück namens "Wenn der Schmerz nachlässt". Ich bastle noch immer an "Ich lass´ Dich nicht zurück", "Befreiung" und anderen angefangenen Stücken, bin aber gerade sehr auf neuere Playbacks konzentriert und springe eigentlich dauernd zwischen den drei Stücken "MNS", "Herrlichkeit" und "Panama". Wer sich noch an den Namen dieses Eintrags erinnern kann (ha, hast Du eben nochmal oben nachgeschaut? :o) ), ahnt dass sich dieser Eintrag mit dem letzten Track meiner Aufzählung befasst.
"Panama" ist ein schnelleres, ziemlich energiegeladenes Stück. Irgendwie die Art Playback auf dem man, wenn man das schon immer so macht, gut und gerne 3 Strophen lang in ausgefeilten Reimen erklären könnte, warum man wirklich der Allergeilste is´ und die anderen echt besser Zuhause bleiben sollten. Mir macht das immer noch sehr großen Spaß und läuft mir auch gut raus. Es ist fast wie ein Reflex, wenn diese Art Beat anfängt. Das Rap-Kind in mir findet das gehört so und will spielen. Allerdings halte ich das als der Mensch, der dafür sorgen soll, dass hier eine vernünftige Platte rauskommt, die irgendwen weiterbringt für komplett indiskutabel, weil intellektuelle Umweltverschmutzung.

Während ich das mit dem Rap-Kind (das bereits zwei Seiten Battle-Rhymes mit wüsten Beschimpfungen zusammengetragen hatte) so ausdiskutierte entstand die Idee, die dem Track nun seinen Namen gibt, nämlich ein Stück zu machen, das erklärt, warum ich mich versuche von Stumpfsinn abzuwenden und nach etwas das für alle besser ist suche. Naja, Panama eben. Ihr wisst ja sicher, dass es dort überall nach Bananen riecht und überhaupt einfach wunderschön ist.

Ich hab´ eben nochmal gelesen, was ich bis hierher geschrieben hab´ und kann mir vorstellen, dass das für einige Menschen enttäuschend ist, weil es irgendwie entmystifiziert und manche offenbar eh glauben, dass es meine Aufgabe sei, bis an mein Lebensende den Gladiator zu machen und mich mit Rapppern die ich nich´ mal kenn´ lyrisch auseinanderzusetzen. Das tut mir aufrichtig Leid aber ich hab´ eigentlich überhaupt keine Wahl. Ich will so nicht leben und meine Platte hat gefälligst dem Menschen der ich bin oder sein will Rechnung zu tragen und nicht umgekehrt. Also such´ ich nach

IRGENDWAS DAS TURNT, HILFT UND VERNÜNFTIG IST
DAS DU AUCH NOCH HÖREN WILLST WENN DU FÜNFZIG BIST :o).

Wer bis jetzt nicht enttäuscht aufgehört hat das zu lesen, könnte ja vielleicht sogar etwas Input geben und mir schreiben, was sie oder er für eine Anforderung an einen besseren Ort hat oder zumindest damit verbindet. Was macht Panama so schön? In Panama ist es immer hell, zum Einschlafen läuft da abends "NAL", alles riecht nach Honig und Zimt, es ist wirklich sehr berauschend wo man Drogen nich´ kennt. Was immer Euch halt am Herzen liegt ...

Ich bin gespannt und muss zurück an den Track. Nicht jedoch ohne darauf hinzuweisen, dass mein heutiges Foto von Katja Kuhl und aus einem Testshooting für "GL3" ist. Für die unter Euch, die sich für Fotografie interessieren, sei angemerkt, dass wir komplett analog sind, wer mehr dazu wissen will, kann ja gelegentlich mal auf http://www.katjakuhl.de vorbeischauen.

Be good now!

Gott ist gross
mo


What a job

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

Liebe Freunde,
ich las dieser Tage folgende Zeilen:

Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich "Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?"» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»

Während ich mir so über "GL3" Gedanken mache, komme ich nicht umhin, Dinge die mir auffallen in einen Kontext mit meiner Platte zu bringen. Aber was heißt in einen Kontext mit meiner Platte zu bringen? Die Platte soll doch meine heutige Perspektive auf das bzw. mein Leben festhalten. So bringe ich also, wenn ich etwas in Kontext mit meiner Platte bringe, automatisch eben diese Sache in Kontext mit meinem Leben.

Wie auch immer, ich finde den Satz ganz treffend, auch wenn weise vielleicht in dem Zusammenhang etwas übertrieben ist, und ich wünsche mir, dass Erkenntnisse wie diese den Unterschied der jetzigen Platte zu ihren Vorgängern bilden, so wie ich mir wünsche, dass mein Verhalten heute ein anderes ist, als es vor einigen Jahren noch war. Wenn diese Platte nicht Ausdruck von Verständnis, Vernunft und Liebe ist, ist sie sinnlos. Unvernünftige Platten gibt es doch wirklich schon genug und ganz offengesprochen habe doch auch ich selbst schon genug Lieder in diese Welt gebracht in denen ich heute überhaupt keinen Sinn mehr erkennen kann.

Naja, vielleicht fühlt einer von Euch was ich mein´ ...
Gott ist groß
mo

P.S.: Mein heutiger Titel des Tages ist von Devin the Dude und an meinem heutigen Bild des Tages könnt Ihr erkennen, dass "Befreiung" aus meinen letzten beiden Einträgen immer noch nicht fertig ist :o).


Befreiung

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

 

Liebe Freunde,
meine, Wahren, Rechten, Treuen.

Ich sammle ja bereits, wie einige von Euch wissen, seit weit über zwei Jahren Material für eine Soloplatte aber außer "Bilder" - das Ihr ja längst kennt - und zweier Stücke namens "Höha" und "Ich liebe sie noch" wollte mir nichts würdig erscheinen den Weg auf auf "GL3" zu finden. Mir war ziemlich klar, was ich auf keinen Fall mehr wollte aber ich hatte nur eine wage Idee davon, was ich demzufolge tun sollte und die ist dann natürlich schwer umzusetzen. Vorallem auch, wenn man ganz ohne Druck, fast eher theoretisch über sein Hobby-Projekt nachdenkt und dauernd an Gesangsstücken arbeitet.
Es ist auch hier wie so oft im Leben: Alles arm finden ist relativ einfach, einen ordentlichen Gegenentwurf machen, dagegen etwas schwieriger.
Naja, man muss ja auch nicht unbedingt eine Rap-Platte machen und ich kann meinen Empfindungen ja glücklicherweise auch in GLASHAUS-Tracks oder Liedern für andere Menschen Ausdruck verleihen.

Mitte des vergangenen Jahres kam ein junger Rapper - also jung aus meiner Perspektive :o) - mit dem Anliegen auf mich zu, seine nächste Platte zu produzieren.
Ich war von der Anfrage völlig überrascht, brachte das auch zum Ausdruck und ließ all meinen Bedenken bezüglich der Situation von Rap in Deutschland freien Lauf. Interessanterweise, teilte der junge Mann meine meisten Bedenken und sagte, dass er mich gerade wegen meiner Bedenken für die einzig vernünftige Besetzung halte.
Offengesprochen war ich nicht nur überrascht, sondern auch geschmeichelt und bat um Bedenkzeit.

Je länger ich im Hintergrund über die Idee nachdachte, desto spannender fand ich sie. Ich sammelte seltsam beflügelt Ansätze, ging über mehrere Wochen all meine Platten durch um Beispiele für dieses und jenes zu finden, machte mir Notizen und formulierte erstmals schriftlich all meine Gedanken dazu, wie ich mir eine vernünftige Rap-Platte, wie ich sie heute gerne in meinem Leben hätte, vorstelle.
Das Ganze erinnerte mich, obgleich es etwas wissenschaftlicher daherkam, an die Jahre 1992 und 93 als ich mich erstmals konstruktiv mit der Frage beschäftigte, wie eine Rap-Platte aus Deutschland klingen müsste, die ich nicht - gelinde gesagt - uninteressant fände. Wohlig belebender Sturm und Drang :o). Naja, ich gelangte jedenfalls zu einigen Erkenntnissen und führte mir ein paar Dinge wieder vor Augen.

Martin und ich mussten, um meinen musikalischen Vorstellungen gerecht zu werden, ein paar Umbaumaßnahmen im Studio vornehmen, begannen aber bald, zwischen anderen Produktionen, an den Experimenten für das was ich "Rap für Erwachsene" nenne zu arbeiten.  

Ihr ahnt es, es kam wie es kommen muss, wenn jemand der Rap liebt seit er zwölf ist, plötzlich wieder an Rap-Tracks arbeitet: Ich begann selbst wieder intensiver Raps zu schreiben. Erst weil ein Instrumental ja irgendwie einen Layout-Rap braucht, damit man sich überhaupt vorstellen kann wie das dann am Ende als Lied klingen könnte, dann als Beispiel für das was ich mir wünschen würde - ich mein´ es gibt doch nichts Schlimmeres als diese Menschen die alles mögliche über Rap zu berichten wissen und zu kritisieren haben aber selbst keinen Meter rappen können - und schließlich, ganz einfach weil es mir unfassbare Freude bereitet.

Ich gehe dieser Tage sehr auf in meinem schon so lange gehegten Wunsch die "Geteiltes Leid"-Trilogie zuende zu bringen. Das mir Unaussprechliche irgendwie begreifbar zu machen. Das was mein Herz empfindet ohne Schonung in Lieder zu gießen. Etwas Vernunft zu dokumentieren. Die Wahrheit aufzuschreiben. Vortreffliches zu erkennen und es auszusprechen wagen. Ich kann nicht sagen wann "GL 3" fertig sein wird, es ist nach wie vor ein reines Hobby-Projekt dem ich in meiner Freizeit nachgehe, es gibt bis jetzt erst fünf fertig geschriebene Stücke, die außer "Bilder" auch allesamt nicht zuende produziert sind aber es gibt dieses Feuer, diesen Drang und, wie es in einem der vielen unfertigen Ansätze lautet, DEN ENTHUSIASMUS EINES KINDES 28 JAHRE GEREIFT ...


Gott ist groß
mo

P.S.: Der heutige Titel des Tages ist der aus dem letzten Beitrag, er heißt jetzt nur anders :o). Kein Spaß, versteht irgendwer, was ich meine?
P.P.S.: Meine heutigen Bilder des Tages zeigen meine Wenigkeit beim Verfassen dieses Eintrages.
P.P.P.S.: Ich hoffe Ihr nehmt wohlwollend zur Kenntnis, dass ich nun auch das ß benutze und mich nicht länger hinter der Geschichte von der Amerikanischen Tastatur, die ich seit zehn Jahren nicht mehr habe, verstecke :o).


Zuflucht

Geschrieben von: Moses Pelham in Moses Pelham Blog am

 

Liebe Freunde,
folgende, wie ich finde sehr treffenden Zeilen aus der Feder Johann Wolfgang Goethes, die mir gerade in die Hände fielen, musste ich auch am ersten Tage des neuen Jahres einfach mit Euch teilen:

Mein Tagebuch, das ich seit einiger Zeit vernachlässiget, fiel mir heut wieder in die Hände, und ich bin erstaunt, wie ich so wissentlich in das alles Schritt für Schritt hineingegangen bin!
Wie ich über meinen Zustand immer so klar gesehen und doch gehandelt habe wie ein Kind, jetzt noch so klar sehe, und es noch keinen Anschein zur Besserung hat.  :o)

Ihr wisst, dass ich uns allen von Herzen das Beste für dieses neue Jahr wünsche, da ich uns allen grundsätzlich von Herzen das Beste wünsche.

Ich bitte die Mitglieder des Supporter Clubs die in den vergangenen Wochen keine E-Mail von mir erhalten haben, eine kurze Mail mit allen relevanten Daten (also Name, Anschrift, E-Mail-Addy und ganz wichtig Supporternummer) an info@3-p.de zu senden.


Gott ist gross
mo
P.S.: Mein Titel des Tages ist aus GL3 und einfach der an dem ich gerade arbeite.
P.P.S.: Mein heutiges Bild des Tages ist von Mone Maurer. Hatten wir das schon?


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