Verliebt in Berlin
Geschrieben von: Moses Pelham on Sonntag, 12. Oktober 2008

Liebe Freunde,
hier bin ich wieder, den weiten Weg direkt aus der Hauptstadt, wo ich die letzten vier Tage verbracht habe und, wie mein heutiges Bild des Tages andeutet, sehr nette Leute getroffen habe.
Bayz und ich, die wir vergangene Nacht in ganz passablen vier Stunden zurück nach Frankfurt gefahren sind, gelangten einmal mehr zu dem Ergebnis, dass Berlin eine wirklich unglaubliche Stadt mit endlosen Möglichkeiten ist. Aber der Reihe nach:
Polly
geht es gut. Dieses Tagebuch kann wirklich was! Ich hab´ so viele Angebote die Rettung der guten Polly betreffend erhalten, dass ich gut noch fünfzehn andere Schafe unterbringen könnte. Also will jemand ein Schaf loswerden ohne, dass es dabei sein Leben lässt? Holla at your boy :o). Vielen Dank an alle die sich in der Sache bemüht haben. Ihr seid geil und Polly gerettet. Klappe zu, Schaf am Leben kann man auch sagen :o).
Tex
hat ein neues sehr böses Lied und ich hatte endlich (wenn auch nur kurz) Gelegenheit ihn zu treffen. Auch Tex hatte sich um Pollys Rettung bemüht und überhaupt bin ich von ihm jetzt noch begeisterter als zuvor. Wer immer von Euch seine Stücke "Haut", "Aber Nachts" und vor allem "Wehtun" aus welchen Gründen auch immer noch nicht kennt, sollte das wirklich ändern, finde ich.
Katja Kuhl
säuft wie ein Loch, engagiert sich neuerdings auch als Betreuerin und ist eine hervorragende Gastgeberin, die ihren Gästen auch wirklich extrem peinliche Dinge verzeiht.
Peppa
ist eine junge unglaubliche Sängerin, die sich selbst am Klavier begleitet und von der wir sicher noch viel hören werden. Würde es nicht extrem mit meinem Gangsta-Image kollidieren (ich geb´ Dir gleich kollidieren!), hätte ich bei ihrem Auftritt, dem ich in Berlin beiwohnen durfte, einfach ab dem zweiten Refrain angefangen zu heulen.
Kuchenrausch
ist ein Café in Friedrichshain, in dem es wirklich unverschämt leckeren Kuchen gibt.
Guntbert Warns
ist ein so höflicher Mensch, dass er mich nicht hat wissen lassen, dass wir uns überhaupt nicht kennen, als ich auf ihn zustürmte weil er mir so bekannt vorkam (leider nur aus dem Fernsehen). Ich weiss das wirklich zu schätzen.
Vanessa Petruo
schuldet ihren exotischen Nachnamen gar nicht der Seite der sie ihr exotisches Äusseres verdankt. Petruo ist nämlich nur die getarnte Form des Namens Petrus. Steht mir aber fantastisch, oder?
Tricky
spielt, wie ich höre, heute Abend in Frankfurt.
Kommata
sind echt nicht leicht zu setzen :o).
Unsere Fotos von vorletzter Woche
sind echt ganz geil geworden.
Alte Platten
sind etwas Gutes, können aber unmöglich die Zukunft sein, sie sind nämlich die Vergangenheit. "Neuer Morgen" aus "GL1" sollte man sich vielleicht trotzdem ma´ wieder anhören. Darin is´ nämlich von der Zukunft die Rede.
Ich
muss jetzt nach sovielen Eindrücken auch mal wieder was schaffen und wünsche uns allen eine gute neue Woche.
Gott ist gross
mo
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