Nachträglich geteiltes Leid

Geschrieben von: Moses Pelham

 

Shabbat Shalom, meine Brüder und Schwestern!

War unser Fragebogenspielchen lustig gestern? Ich hab´ wirklich beim Lesen mancher Antworten laut lachen müssen. Ich weiss schon, wieso ich Euch vermisst hab´.

Apropos vermissen und als kleine Untermauerung der These, dass man das Gute mit dem Schlechten nehmen muss, hier ein Tagebuch-Eintrag aus der Zeit in der ich ihn nicht mit Euch teilen konnte.

Nachtäglich geteiltes Leid, sozusagen :o) :



Liebes Tagebuch,
gestern habe ich mich böse betrunken. Nicht dieses normale "naja halt einen trinken", sondern das andere "erst dies dann das, O.K. jetzt versuch´ ich das, komm wir müssen noch einen trinken, einer geht noch" - Ding.
So gegen 05:00 heute morgen muss ich in Ohnmacht gefallen sein. Als ich gegen 13:00 wieder zu mir kam, bemerkte ich neben meinen Kopfschmerzen, dass ich schon wieder unglaublich intensiv von einem Menschen geträumt hatte.
Ich kenn´ mich jetzt mit Traumdeutung oder sowas überhaupt nicht aus, war aber erschrocken und irgendwie auch beschämt darüber, dass mich diese Sache noch immer so beschäftigt. Besonders schockte mich die Haltung die ich in dem Traum angenommen hatte.

Fokussiert wie ich selbst am Tag nach einer durchzechten Nacht bin, kam mir der Gedanke, doch den Versuch zu unternehmen ein Lied über das Gefühl das ich in dem Traum hatte zu schreiben, um irgendwas Positives aus der wirklich beklemmenden Sache zu ziehen.

Naja, der Umstand, dass ich jetzt Dir schreibe lässt ja erahnen, dass das nicht geklappt hat, da ich ja sonst mit dem Aufschreiben des Liedes beschäftigt wäre und Dich wieder vernachlässigen würde.

Das hat aber einen ganz guten und mir etwas peinlichen Grund. Das Gefühl über das ich beim Aufwachen so schockiert war, ist einfach kein neues und ein Lied über dieses Gefühl gibt es schon. Das Lied heisst "Ich kann mich nicht bewegen".

Ich hab´ es eben nochmal gehört und ich kann hier nicht zum Ausdruck bringen, wie es mich berührt, dass es ein solches Lied gibt.

Don`t try this at home!


Gott ist gross
mo

 

Habt ein schönes Wochenende ...



P.S.: Mein heutiges Bild des Tages zeigt mich in meinem mobilen Büro.
P.P.S.: @ Enzo: Martin hat doch gar keinen Bart!
P.P.P.S.: Ganz schön frisch hier.

Kommentare (18)


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133
Dieser wiederkehrenden Träume sind wirklich eine Sache, die einem Angst mache können, oder?
Ich muss Dir auch mal von einem der Träume erzählen, die ich schon öfter hatte.

cheers,
saschaF

PS.: Ich höre jetzt nomma "ich kann mich nicht bewegen" und ich bin dankbar dafür, dass es diesen Track gibt.

PPS.: Ich glaube, "schwer" fühle ich gerade mehr....
saschaF , May 29, 2009
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501
jaja, träume sind scheiße, vor allem jedoch die, in denen die größten Wünsche erfüllt werden....
Stan , May 29, 2009
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104
ey MO! ich kann aufgrund meines aktuellen C2- abuhhhsuzz nch viel tiefgang posten, aber ich leibe einhundertprozent, was du machst und da ich mir sicher bin, das der mann auf dem foddo sich nich davon abbringen lässt, genau das weiter zu machen, was mir wirklcih kraft gibt, send ihc dir liebeliebegrüsse und bin wech.

mein insider des abends lautet: ain't nobodies ass jungfrau no mo' when I come thru!

love and peace

nick
nick , May 29, 2009
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352
Also ich kenne mich auch nicht mit Traumdeutung aus, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir:

Wenn eine Traum immer wiederkehrt, ist da noch etwas "offen".
Der Traum wird Dich letztlich lahmlegen, bis Du Dich dem Problem stellst, das Du mit der Person im Traum oder durch sie hast.

Das wird scheißenunangenehm, aber es scheint auch scheißendringend :-)
strenggeheim , May 29, 2009
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153
Passend zur Uhrzeit läuft "Spiel das hier bei Nacht" und ich lass den Abend ausklingen smilies/smiley.gif

P.S: Gegen die frische gibts prima Caps und Jacken im Shop smilies/shocked.gif)
handballer83 , May 29, 2009
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388
...das gefühl, das du bei dieser art von träumen (denen, die immer wiederkehren) hast, kenne ich sehr gut...

auch ich hab da noch eine (leider sehr große) "baustelle" in meiner vergangenheit, die mich einfach nicht los lassen will... und je mehr ich sie am tag verdränge, desto intensiver holt sie mich des nachts ein...

immer und immer wieder... dabei ist es jetzt schon sooo lange her...

manche wunden heilen eben nicht so leicht... und dazu fällt mir spontan jetzt das hier ein: ich weiß aufgeben wäre einfach ...doch ich will es schwer!

wonni - die dich sobald sie kann aus dankbarkeit umarmen möchte!!!
wonni , May 29, 2009
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344
Abgesehen davon, dass Träume einen echt bös' mitnehmen können, fällt mir bei dem Foto was auf...

Hast Du abgenommen?

:-)
Andy , May 29, 2009
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121
Sinn und Vorgang des Träumens
Träumen ist, wie die meisten von uns wissen, eine völlig natürliche
Aktivität. Wissenschaftliche Experimente haben ergeben,
daß wir alle nicht nur schlafen, sondern auch träumen müssen.
Doch die Tatsache, daß das Träumen selbstverständlich und
natürlich ist, bedeutet nicht, daß es nur eine prosaische Angelegenheit
ist. Das Land unserer Träume erstreckt sich weit über die
Grenzen unserer physischen Alltagsexistenz hinaus. In den Edgar-
Cayce-Readings wird sowohl auf die gewöhnlichen wie auch
auf die besonderen Aspekte des Träumens eingegangen, wenn es
heißt: »Es ist nicht unnatürlich! Suche darin nicht Unnatürliches
oder Übernatürliches! Es... ist Natur - es ist Gottes Aktivität!
Seine Verbindungen mit dem Menschen, Sein Wunsch, dem
Menschen einen Weg zum Verstehen zu bahnen!« (5754-3)
Sehen wir uns, um zu begreifen, warum unsere Träume eine
natürliche und zugleich eine göttliche Aktivität sein können, an,
was beim Schlafen geschieht. Im Schlaf haben wir kein Bewußtsein
von unserer physischen Umgebung. Die Wahrnehmung, die
im Wachzustand normalerweise von der Tätigkeit unserer fünf
Sinne abhängt, wird diffus. Tritt das physische Bewußtsein in
den Hintergrund, können andere Aspekte unseres Wesens deutlich
aktiver werden. Der Grund dafür ist der, daß die Sinnesreize
aus der physischen Welt nicht mehr unsere Aufmerksamkeit
monopolisieren, wie das im Wachzustand häufig der Fall ist.

Einer unserer Aspekte, der beim Träumen außerordentlich
aktiv ist, wird in den Readings als der »sechste Sinn« bezeichnet.
Er gehört zu den intuitiven Kräften und ist eine Eigenschaft der
Seele. Und deshalb ist er auch nicht der Begrenztheit unseres
geistigen Bewußtseins und physischen Körpers unterworfen. Er
hat Zugang zu den Erinnerungen unserer Seele und zum universellen
Bewußtsein oder den unter- und über-bewußten Ebenen.
Wenn wir schlafen, erhält der sechste Sinn Informationen aus
diesen beiden Quellen, und sie bilden die Grundlage unserer
Träume.
Dieser Vorgang soll uns, wie aus der oben zitierten Passage
eines Readings hervorgeht, eine von Gott gegebene Möglichkeit
bieten, unser Verstehen zu erweitern und zu vertiefen. Damit
wird betont, daß die Träume ihrem Wesen nach eine Quelle der
Information und Wegweisung sind. Wie es in einem anderen
Reading heißt: »Alle Visionen und Träume sind zum Nutzen der
jeweiligen Person da, wenn sie nur richtig gedeutet werden...«
(294-15) Das Traummaterial kann sich auf Zustände des physischen
Körpers beziehen, auf mentale Prozesse der bewußt en
Ebene oder der unbewußten Ebenen, oder es kann sich um
Projektionen der spirituellen Kräfte in die unterbewußten
Schichten handeln; mit anderen Worten, unsere Träume können
uns über jeglichen unserer Aspekte, mit dem wir gerade befaßt
sind, informieren.
Wollen wir uns diese Hilfe zunutze machen, dann müssen wir
für sie empfänglich werden. Die Herausforderung liegt nicht
dann, daß wir Führung erhalten, denn die ist uns im Innern
immer zugänglich. Vielmehr scheint die Schwierigkeit im bewußten
Erfassen der uns gegebenen Informationen zu bestehen.
Und das erfordert, daß wir uns auf jene Fähigkeit der Seele, den
sechsten Sinn, einstimmen, ihr unsere Aufmerksamkeit zuwenden.
Eine Einstimmung auf die inneren seelischen Kräfte kann
sowohl das Material vermehren, das über die Träume unsere
bewußte Ebene erreicht, als auch unter Umständen die Qualität
der Informationen verbessern. Ein Traum mag uns unterweisen
oder auch irreführen. Das hängt von der Gewahrseinsebene ab,
aus der er kommt, und davon, wie wir ihn deuten und nutzen.

Träume können sich auf Eindrücke aus dem allwissenden und
liebenden Über-Bewußtsein gründen oder auf die der unterbewußten
Schichten, in denen sich auch Fehlinformationen finden.
Eine Einstimmung auf den inneren Geist Gottes sowie die ehrliche
Absicht, bestmöglichen Gebrauch von den besten verfügbaren
Informationen zu machen, hel fen uns, unsere höchsten
Aspekte zu erreichen und über unsere Träume außerordentlich
wertvolles Material zu erhalten.
Auch in Fällen sehr präziser Traumbotschaften besteht die
Möglichkeit, sie auf der Verstandesebene zu mißdeuten. Hier
kann eine Einstimmung auf die inneren intuitiven und spirituellen
Kräfte - sozusagen ein größeres Vertrautwerden mit diesen
Aspekten von uns - den Verstand unterweisen, die wahre Bedeutung
der Träume besser zu erschließen. Und schließlich kann
auch die Ausrichtung an unserem Ideal bei der Einschätzung und
Deutung unseres Traummaterials eine wichtige Rolle spielen.
Wenn wir uns beharrlich auf unser bestes Wissen konzentrieren,
werden wir versierter in unseren Entscheidungen, welche mögliche
Deutung der Traumbotschaften in Einklang mit Gottes
Willen steht und uns so zu leben hilft.
Amir , May 30, 2009
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193
>> Besonders schockte mich die Haltung die ich in dem Traum angenommen hatte.
Das beruhigt mich zu hören. Ich dachte schon ich sei der einzige, der manchmal in seinen Träumen irgendwie schräg drauf ist ...
eike , May 30, 2009
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392
Der Wein der Nacht ist nicht den Morgen der Trunkenheit wert, Mo. smilies/cool.gif
Jahan , May 30, 2009
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392
oder wie mr hudson aus den song "there will be tears" sagen würde :

"There will be tears. I’ve no doubt, there may be smiles but a few
and when the tears have run out, we’ll be numb and blue.
I can't be there with you but i can dream. I still dream.
OH NO! I stubbed my toe. Crack comes the pain like a bullet but at least it goes ...
We were trying to move forward love, but it’s tricky through a brick wall love
what the f@£$! are we doing in love? How the hell do we move forward love?
... My boy drove me all the way home, he said.
“Son, it’s a situation. Whatever you do, there will be tears.”"

I can't be there with you but i can dream.




Jahan , May 30, 2009
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127
@Mo

Jetzt wo Du´s sagst, stimmt dann hab ich wohl was verwechselt.
Die grauen Haare bei Dir sind nur durch das schlechte Licht entstandene Reflexionen in der Gesichtsbehaarung. smilies/grin.gif

Mach weita so.
Enzo , May 30, 2009
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216
ich träumte heute nacht, dass Frankfurt brennt.
meine einzige Sorge in dem Traum war mein Zimmer.
nichts war geblieben außer einem weißen Kleid.
ich wohn gar nicht in Frankfurt...
Suzi , May 30, 2009
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322
na dann hoffen wir mal, dass dein traum nicht wahr wird! smilies/tongue.gif
mOe , May 30, 2009
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281
und genau das ist der anfang der autobiographie. "don´t try this at home (statt eines vorworts". smilies/smiley.gif
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P.S. der Blick auf dem aktuellen Foto hat hoffentlich nix mit meiner Aussage zu tun? smilies/grin.gif
P.P.S. Schöner großer Garten im Hintergrund, machst Du die Gartenarbeit bei deiner wenig vorhanden Zeit?
P.P.P.S. man nennt mich im Freundeskreis auch Mr.GreenThumb wenn Hilfe im Garten brauchst, einfach durchklingeln.
Enzo , May 30, 2009
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246
Ich erinnere mich auch noch sehr, wie sich das anfühlt .. aber im Moment überwiegt die Freude darüber, dass es jemanden gibt,
der das für mich in Worte packt und damit zwar Salz in meine Wunden streut,
aber sie dadurch rein wäschtsmilies/wink.gif
kuwuki , May 31, 2009
Bild Ansehen Im Video
548
D!no , June 01, 2009

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