Don`t stop the music
Geschrieben von: Moses Pelham on Sonntag, 13. Dezember 2009



Wie geht`s wie steht`s, liebe Freunde?
Hier alles gut, ich komme gerade zurück von der Stimmen Akademie, wo ich heute als Gastdozent mit jungen Menschen über Textdichtung sprach. Das war in jedem Fall auch für mich eine ziemliche Erfahrung, da ich in dieser Sache noch nie zu einer Gruppe gesprochen hatte.
Ehrlich gesagt bin ich auch im Nachhinein nicht ganz sicher, dass das das Richtige für mich ist, da ich das 1 zu 1 Gespräch und die langfristige extrem intensive Auseinandersetzung mit einem Menschen eher für den Weg der Kommunikation meiner Werte halte. Versteht mich nicht falsch, das Ganze war wirklich sehr spannend und unter den jungen Kollegen sind wirklich Talente aber ich dachte vorhin auf der etwas komplizierten Rückfahrt, dass ich sowas vielleicht nich´ wieder machen werde.
Nun sitze ich hier und betrachte das Buch das mir die Studenten vorhin schenkten und bin ziemlich gerührt. Das Buch ist echt toll und vermittelt mir den Eindruck, dass der eine oder andere Student vielleicht doch mehr aus dem an einem Tag Besprochenen ziehen kann als ich so ahnte. Vielleicht sind die jungen Kollegen aber auch nur sehr höflich, wer weiss? Ich werde mir darüber noch Gedanken machen, würde mich aber in jedem Fall sehr freuen, wenn der eine oder andere Student tiefer in die Materie tauchte, da ich sicher bin, dass da was geht.
Freundlicherweise begleitete mich Peppa bei diesem Ausflug und lieh mir auch hier Ihre zauberhafte Stimme. So hörten wir während der Rückfahrt auf der und um die teilweise gesperrte A5 eine CD die sie mitgebracht hatte, die ich auch jetzt, in meinem Musikzimmer sitzend, noch höre.
Mein heutiger kurzer Austausch mit jungen Musikern und die Rückfahrt mit Peppa führten mir erneut vor Augen, warum ich diesen Shitz so liebe und mehr Energie in diese Sache stecke als in alles andere in meinem Leben.
So ergibt sich auch mein heutiger Titel des Tages der eine unglaubliche bei mir in Dauerschleife laufende Coverversion und von Jamie Cullum ist.
Meine heutigen Bilder des Tages zeigen mich just in diesem Moment beim Verfassen dieses Eintrages in meinem Pullover von dem ich in meinem letzten Beitrag schrieb.
Apropos letzter Eintrag: Mit grossem Erschrecken stelle ich fest, dass Ihr keine Ahnung habt, was eine Bratkartoffel im Sinne meines letzten Beitrages ist. Eine Bratkartoffel ist etwas dessen Bedeutung selbstverständlich ist. Etwas das sich selbst erklärt. So war es in meinem letzten Beitrag mit "Licht". Wisst Ihr was ich meine?
Ich hör´ jetzt noch etwas den mir von Peppa angedrehten Jamie Cullum, find`s voll toll, bin raus und wünsche Euch ein schönes Restwochende.
Gott ist gross
mo
P.S.: Am Montag hat Bayz echt ein paar ganz besondere Sachen für Euch im 3p Newsletter.
Kommentare (11)
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Bratkartoffeln des Dozenten
Sie kann man auf die verscheidenste Weisen zubereiten und servieren und wenn man sich nicht besonders dumm anstellt, kannm an da nicht viel falsch machen.
Sie schmeckt immer und man kriegt nicht genug davon. Knusprig und zugleich pampig, einfach herzerwärmend. Und je nach Zubereitungsweise mit verschiedenen Sachen kombinierbar! Aber auch pur wohlschmeckend.
So verhält sich das auch mt einem Lied wie Licht, es ist immer angebracht, man kann es auch auf jede erdenkliche Weise vortragen und je nach dem wie es vorgetagen wurde eröffnet es einem den Zugang zu einer anderen Sichtweise und passt auf eine andere Lebenssituation.
Zu dem Dozententum, ich bin mir ganz sicher, dass es nicht nur auf die Quantität beim geistigen Austausch zwischen Menschen ankommt. Viel mehr kommt es auf den Herzgehalt des Inhalts an. Treffen nun in eier Gruppe von Menschen einige aufeinander, bei denen die Empangsbereitschaft für einander richtig eingestellt ist und die Situation es erlaubt, dann kann in einem einzigen Gespräch bei allen Beteiligten mehr hängenbleiben als in einem langandauernden Austausch unter ungünstigen Vorzeichen. Natürlich erhöht die Menge der Gespräche die Wahrscheinlichkeit auf günstige Vorzeichen zu treffen, aber Du bist nun mal ein knappes Gut das rationiert werden muss. *g*
Die Möglichkeiten die so ein Vortrag vor einer Gruppe und der anschliessende Austausch mit der selben ind ähnlich wie beim Musizieren. Hier kann man das, was man den Menschen mitteilen möchte, gleich einer breiteren Zuhörerschaft zukommen lassen und die, die dafür offen sind, werden ihre Wahrheit für sich daraus ziehen. Sollte nun irgendwem nach der "Vorlesung" noch etwas auf der Seele brennen, so kann er Dich immernoch hier erreichen und ich bin mir sicher, dass Du darauf eingehen wirst, sofern es so bedeutend für Dich ist, als dass du se in einer ausgedehnten Einzelkonversation zum Thema gemacht hättest.
Du bist nun mal jemand mit wenig freien Zeit und das bietet Dir und Anderen die Möglichkeit euch wenn auch nur kurz miteinander auszutauschen. Am Ende findet eh jeder seine eigene Wahrhet aus der Summe der Erfahrungen und Vorträge die ihm/ihr als lebensrelevant erscheinen.
Alldas Amir
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Zum Thema Pullover fällt mir ein, dass ich auch noch welche im Schrank habe, die mir entweder noch nie oder schon seit Ewigkeiten nicht mehr gepasst haben. Wer weiß... vielleicht habe ich die ja auch aus einem ganz besonderen Grund aufgehoben.
Liebe Grüße,
Andy, der sich auf den Montags-Newsletter freut
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mattan, freut sich auch auf den Newsletter ;o)
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Egal wie, schönen Sonntag wünsche ich und wie immer nur das beste =)
Jamie Cullum
http://www.youtube.com/watch?v=vxNe82tUDBg
gesehen hatte und nach der ersten minute den tv lauter gedreht habe, dachte ich nur: meine fresse, der typ hats ja richtig drauf!
die deluxe edition des neuen albums ist bereits bestellt. freut mich, dass peppa und moses das genauso sehen. bestärkt mich nachträglich in meiner kaufentscheidung
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...Eine Bratkartoffel ist etwas dessen Bedeutung selbstverständlich ist. Etwas das sich selbst erklärt.
Ah so. Ne, den Bogen hatte ich nicht gespannt. Wenn auch es in diesem Fall
passt, erklärt es sich nicht immer. Beispiele:
Apfelsaft (Saft aus Äpfeln) * Hustensaft (Saft gegen den Husten)
Feuerwehr (dem Feuer zur Gegenwehr) * Bundeswehr (dem Bund zur... ???)
Kinderbett (für's Kind) * Kindbett (für die Mutti)
Arbeitspause (Pause VON der Arbeit-> nicth arbeiten) * Atempause (ZUM Atmen)
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Nun, immer erklären sich scheinbar einzelne Wörter doch nicht
(kleiner Schbass, wie Sven schreiben würde)
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Kältebus
Danke&Gruß
Nic







